Kundenprojekt · Kirchardt · Sommer 2026
Mehr Sicherheit.
Weniger Baustelle.
Videoüberwachung nachrüsten, ohne neue Datenleitungen durchs Gebäude zu ziehen: In Kirchardt haben wir eine Bascom-Anlage installiert, die vorhandene Stromleitungen zur Bildübertragung nutzt.

Videoüberwachung nachrüsten – auch im Bestandsgebäude
Eine Kamera ist schnell ausgewählt. Die größere Frage lautet im Altbau oft: Wie kommen Bild und Strom an die richtige Stelle? Fehlen Netzwerkkabel, können neue Leitungswege erheblichen Aufwand verursachen. Wände öffnen, Schlitze schließen und sichtbare Kabelkanäle verlegen möchte kaum jemand in einem fertig eingerichteten Gebäude.
Für dieses Kundenprojekt in Kirchardt haben wir deshalb eine Videoüberwachungsanlage von Bascom eingesetzt. Die POWER-Technologie nutzt die vorhandene Elektroinstallation als Datenweg zwischen den Kamerastandorten und dem Rekorder. So lässt sich eine kabelgebundene Übertragung nachrüsten, ohne für jede Kamera eine neue Netzwerkleitung bis zur Zentrale verlegen zu müssen.
Vorhandene Leitungen nutzen
Das Stromnetz übernimmt die Datenübertragung. Lange neue Netzwerkkabelwege durchs Haus können entfallen.
Ohne WLAN übertragen
Die Kamera-Rekorder-Verbindung benötigt weder WLAN-Abdeckung noch eine Funkstrecke durch Wände.
Aufnahmen vor Ort behalten
Die Bilder werden zentral auf der Festplatte des Rekorders gespeichert. Ein Cloud-Abonnement ist dafür nicht erforderlich.
So funktioniert Bascom® POWER über das Stromnetz
Die Idee ist einfach: Bereits vorhandene Stromleitungen transportieren zusätzlich die Kameradaten. Ein passender POWER-Adapter bindet die Kamera an dieses Netz an. Auf der Rekorderseite werden die Daten wieder für die Aufzeichnung bereitgestellt.
Bascom POWER erleben
Das Haus wird zur Datenleitung.
Folgen Sie den Lichtpunkten – oder wählen Sie eine Station aus.
Schematische Darstellung. Die Anbindung am Rekorder erfolgt passend zum gewählten System. Kamera, Adapter und Rekorder benötigen weiterhin Strom. Die Simulation verändert keine echte Anlage.
Vom Kamerabild zur lokalen Aufnahme
- Kamera am gewünschten StandortSie erfasst den vereinbarten Überwachungsbereich.
- POWER-Adapter in der NäheEin kurzes Netzwerkkabel verbindet Kamera und passenden Adapter; dieser versorgt die Kamera und übergibt die Daten an das Stromnetz.
- Bestehende 230-Volt-LeitungenDie vorhandenen Stromleitungen bilden den Datenweg durchs Gebäude.
- Rekorder vor OrtDas System führt die Bilder zusammen und speichert die Aufnahmen lokal auf Festplatte.
„Ohne neue Datenleitung“ bedeutet: keine durchgehende neue Netzwerkverkabelung vom Kamerastandort bis zum Rekorder. Die kurze Verbindung von Kamera zu Adapter bleibt erforderlich. Ein geeigneter Stromanschluss muss in der Nähe vorhanden sein; die Adapter werden passend zur Einbausituation platziert.
PoE und Bascom POWER: zwei Wege zum Kamerabild
Klassisches Power over Ethernet
PoE transportiert Strom und Daten gemeinsam über ein Netzwerkkabel. Das ist eine gute Lösung, wenn passende Leitungen vorhanden sind oder bei Neubau und Renovierung mitgeplant werden.
Bascom POWER zur Nachrüstung
Die vorhandenen Stromleitungen übernehmen den langen Datenweg. Dadurch ist diese Lösung besonders interessant, wenn Netzwerkkabel fehlen und die fertige Bausubstanz möglichst unangetastet bleiben soll.
Welche Variante sinnvoller ist, hängt vom Gebäude ab. Bei PoE sind eine geeignete Netzwerkverkabelung und die passende Planung entscheidend. Bei Bascom POWER prüfen wir stattdessen insbesondere die vorhandene Elektroinstallation und die Verbindung an den vorgesehenen Kamerastandorten.
Ohne WLAN und Cloud-Pflicht – mit lokaler Speicherung
Die Verbindung über das Stromnetz umgeht typische WLAN-Probleme wie schwache Funkabdeckung am Kamerastandort. Die Bildübertragung ist damit nicht von einer WLAN-Funkstrecke abhängig. Das ist ein klarer Vorteil für Kunden, die eine Alternative zu Funkkameras suchen.
Die Aufzeichnung erfolgt auf dem lokalen Rekorder. SD-Karten in den Kameras und eine Cloud-Speicherung sind dafür nicht erforderlich. Auch ohne Internet kann das System vor Ort aufzeichnen und über einen angeschlossenen Monitor genutzt werden. Für einen optionalen Fernzugriff per App wird dagegen eine Internetverbindung benötigt.
Wir planen die Verbindung objektbezogen und prüfen sie bei der Inbetriebnahme. Auch eine Übertragung über das Stromnetz ist nicht unter allen Bedingungen störungsfrei: Leitungsführung, angeschlossene Geräte und die Stromversorgung beeinflussen den Betrieb. Kamera, Adapter und Rekorder benötigen Strom.
Unser Projekt in Kirchardt im Sommer 2026
Bei diesem Auftrag stand die Nachrüstung einer Videoüberwachungsanlage im Mittelpunkt. Die Entscheidung fiel auf Bascom mit Übertragung über die vorhandenen Stromleitungen. Damit verbindet das Projekt zwei Wünsche: eine feste Übertragungsstrecke und möglichst wenig Aufwand für zusätzliche Datenleitungen.
Wir haben die Anlage beim Kunden installiert. Die Projektfotos geben einen Einblick in die eingesetzte Technik. Für uns zählt dabei die passende Gesamtlösung: Kamerapositionen, Leitungswege, lokale Speicherung und die Bedienung müssen zum jeweiligen Gebäude und zum Bedarf des Kunden passen.



Für wen eignet sich Videoüberwachung über die Stromleitung?
Besonders interessant ist die Technik für bestehende Wohnhäuser, Gewerbeobjekte und bereits fertig ausgebaute Gebäude ohne vorbereitete Netzwerkleitungen. Auch Garagen oder Nebengebäude können infrage kommen, sofern die elektrischen Voraussetzungen passen. Vor einem Angebot prüfen wir, ob die gewünschte Lösung am konkreten Standort sinnvoll umsetzbar ist.
Von Massenbachhausen aus betreuen wir Kunden in Kirchardt, Heilbronn, Eppingen, Bad Rappenau und Umgebung. Wir beraten Sie sowohl zu Kamerasystemen mit klassischer PoE-Verkabelung als auch zu Möglichkeiten der Nachrüstung über vorhandene Leitungen.
Häufige Fragen zur Bascom-Nachrüstung
Müssen neue Kabel durch das ganze Haus gezogen werden?
Mit Bascom POWER kann die vorhandene Stromleitung den Datenweg zwischen Kamera und Rekorder übernehmen. Die Kamera wird lokal über ein kurzes Netzwerkkabel mit ihrem passenden Adapter verbunden. Ob zusätzliche Arbeiten nötig sind, klären wir vor Ort.
Funktioniert die Videoüberwachung ohne WLAN?
Ja. Die POWER-Verbindung überträgt die Kameradaten über Stromleitungen. Eine WLAN-Verbindung zwischen Kamera und Rekorder ist dafür nicht erforderlich.
Wo werden die Videoaufnahmen gespeichert?
Die Aufnahmen werden lokal auf der Festplatte des Rekorders gespeichert. Dafür sind weder eine Cloud-Speicherung noch SD-Karten in den Kameras erforderlich. Die Speicherdauer richtet sich nach Kapazität und Aufnahmeeinstellungen.
Kann ich das System ohne Internet betreiben?
Die lokale Aufzeichnung und Nutzung am angeschlossenen Monitor sind ohne Internet möglich. Für den Zugriff von unterwegs per App benötigt der Rekorder eine Internetverbindung.
Funktioniert die Technik in jedem Gebäude?
Die Eignung hängt von der vorhandenen Elektroinstallation und den geplanten Kamerastandorten ab. Wir prüfen die Voraussetzungen und die Verbindung, bevor wir eine passende Lösung empfehlen.
Was kostet es, eine Videoüberwachung nachzurüsten?
Das hängt von Anzahl und Ausführung der Kameras, dem Rekorder, den Anschlusspunkten und dem Montageaufwand ab. Nach Prüfung Ihres Gebäudes erhalten Sie ein individuelles Angebot.
Beratung · Planung · Montage
Ihr Gebäude hat Strom.
Hat es auch die passende Sicherheit?
Sie möchten Kameras nachrüsten und neue Leitungswege möglichst vermeiden? Wir prüfen, ob sich Ihre vorhandene Installation für Bascom POWER eignet.
Oder direkt anrufen: 07138 / 8149 788
Weitere Projekte: Alarmanlage für NORDSEE in Heilbronn · Videotürsprechanlage mit vorhandenen Kabeln nachrüsten.
Technische Grundlage: Herstellerinformationen zu Bascom® POWER und Bascom-Kamerasystemen. Funktionen hängen vom eingesetzten Modell und der Konfiguration ab.